Gender Resentment

In ihrem Paper „Old Times There Are Not Forgotten: Race and Partisan Realignment in the Contemporary South“ (2005) 1)Valentino, NA, and DO Sears. “Old Times There Are Not Forgotten: Race and Partisan Realignment in the Contemporary South.” American Journal of Political Science 49.3 (2005): 672–688. Print. setzen Valentine und Sears symbolischen Rassismus, gemessen an einem Score, in Verbindung mit den Wahlgewohnheiten der weißen Bevölkerung in den Deep South Staaten (LA, AR, TN, FL, NC, VA). Die Autoren stellen fest, dass „racial conservatism“ mit den Wahlgewohnheiten bei der Präsidentschaftswahl und der Parteizugehörigkeit korreliert.
Der Score wird auf Grund folgender Fragen gemessen:

  1. Irish, Italians, Jewish, and many other minorities overcame prejudice and worked their way up. Blacks should do the same without any special favors (agree);
  2. Over the past few years blacks have gotten less than they deserve (disagree);
  3. It’s really a matter of some people not trying hard enough; if blacks
    would only try harder they could be just as well off as whites (agree);
  4. Generations of slavery and discrimination have created conditions that make it difficult for blacks to work their way out of the lower class (disagree).

Die Fragen könnte man leicht abwandeln um Gender Resentment zu testen. Korreliert dieser auch mit Wahlgewohnheiten und Parteizugehörigkeit?

Eingereicht von Mayo.

References   [ + ]

1. Valentino, NA, and DO Sears. “Old Times There Are Not Forgotten: Race and Partisan Realignment in the Contemporary South.” American Journal of Political Science 49.3 (2005): 672–688. Print.

Postkoloniales Großbritannien

In seiner Monographie „The Bible and the Flag“ (1990) behauptet der Historiker Brian Stanley, dass der öffentliche Diskurs zur Bewertung der Mission im postkolonialen Großbritannien hauptsächlich und nahezu unabwendbar von Nichthistoriker/innen geprägt wurde und selbst ein Berg an Fachliteratur nicht helfen könnte, diese neuen ‚orthodoxen‘, missionskritischen Narrative zu entkräften.
Das Desiderat an dieser Stelle wäre ein Überblick über die vor 1990 erschienene (populärwissenschaftliche?) Literatur zum Thema der protestantischen Mission in britischen Kolonien und ob Stanleys Behauptung, dass der öffentliche Diskurs zu diesem Thema wirklich so stark von Nichthistoriker/innen geprägt war, wirklich haltbar ist.

Eingereicht von Tobias Jakobi.

Wie sah das Studium für eine Frau im Deutschen Reich im Ersten Weltkrieg aus?

Man könnte ja meinen: „Erster Weltkrieg, juhu! Männer fast alle weg, Frauen allein an der Uni. Die können jetzt mal so richtig beweisen, was in ihnen steckt.“ In der älteren Forschung wurde gelegentlich angenommen, dass der Erste Weltkrieg ein enormes Emanzipationspotenzial für Frauen hatte, immerhin stand an seinem Ende das Frauenwahlrecht in Deutschland.

Dem ist nicht unbedingt so und auch für die Studentinnen war das nicht so, sagt zumindest Trude Maurer in ihrem Aufsatz „Der Krieg als Chance?
Frauen im Streben nach Gleichberechtigung an deutschen Universitäten 1914-1918.“ (In: Jahrbuch für Universitätsgeschichte 6 (2003), S. 107-138). Auch die Dissertation von Marianne Koerner „Auf fremdem Terrain. Studien- und Alltagserfahrungen von Studentinnen 1900-1918″ deckt einiges zum Frauenstudium im Ersten Weltkrieg ab. Was sie nicht abdeckt: alle zu der Zeit erschienenen Studentinnenzeitschriften, sondern bloß die vermutlich bekannteste: „Die Studentin“. Mit den von mir verbliebenen drei recherchierten, bleibt genug Material genug für eine Masterarbeit. Eine Bachelorarbeit kommt bestimmt auch mit der Analyse einer einzigen Zeitschrift aus.

Was soll das eigentlich?

Was soll das hier eigentlich? Nun ja, immer mal wieder stolpert man über Themen und Fragen, die man so hat. Drüben bei reddit gibt es für Historiker sogar eine ganze Batterie an Fragen.

Da, wo man keine Antwort mehr findet, soll zukünftig dieses Sammelsurium Abhilfe schaffen. Auf der einen Seite wird festgehalten, was für Fragen man sich stellt, auf der anderen Seite ist das hier vielleicht auch eine große Sammlung an potenziellen Themen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wer weiß.

Damit ich mir nicht alleine den Kopf zerbrechen muss, um dieses Blog zu füllen, kann man unter „Favere“ per Kontaktformular oder Mail selbst Dinge einreichen, die man für beforschenswert findet. Wie kurz oder lang der Beitrag ist, ist mir egal.